Die Sammlungen

Sehenswertes gibt es in Donaueschingen, der Residenzstadt der Fürstenberger, genug: das fürstliche Schloß mit seinen prächtigen Empfangs- und Repräsentationsräumen, die Donauquelle oder den stimmungsvollen Schlosspark. Das absolute Muss jedoch sind die Fürstlichen Sammlungen am Karlsplatz. Auf 2500 qm ist hier alles ausgestellt, was die fürstliche Familie im Laufe der Geschichte zusammengetragen hat.

Zu sehen sind wichtige Teile der fürstlichen Kunstsammlung. Der Bogen spannt sich dabei von mittelalterlichen Tafelgemälden und Skulpturen bis hin zum modernen Kunstwerk eines Anselm Kiefer.

Jungen Künstlern der neuen Generation ist mit “Fürstenberg Zeitgenössisch” eine eigene Abteilung gewidmet.

Mit erlesenen Ausstellungsstücken wird die Geschichte des Hauses Fürstenberg dokumentiert. Kleider und Uniformen, Miniaturen und Photos, Kelche und Pokale aus Gold und Elfenbein lassen den fürstlichen Glanz vergangener Zeiten lebendig werden. Wer aber würde Napoleons Reiseurinal oder seinen silbernen Essteller in den Donaueschinger Sammlungen vermuten.

Eine besondere Attraktion sind schließlich die naturkundlichen Abteilungen. Hier stammt die Präsentation noch aus der Zeit von 1868, als Fürst Karl Egon III. das Museum einrichten ließ. Nicht nur für den Historiker ist diese Ausstellung heuteein einmaliges Dokument, ein Museum im Museum. Ausgestopfte Tiere aus aller Herren Länder: Bären, Tiger und Gürteltiere, Paradiesvögel und Adler, in Spiritus eingelegte Reptilien, Knochen von Mammuts und Sauriern, lassen den Rundgang für jedermann zum Erlebnis werden.

Das Museum

Den Ursprung unserer Museen bilden vielfach fürstliche Raritätenkabinette mit mehr oder weniger zufällig angesammelten Kostbarkeiten und Kuriositäten zum Vergnügen des Fürsten und seiner Gäste. Ganz anders die Fürstlich Fürstenbergischen Sammlungen. Sie sind ein von Anfang an mit System zusammengestelltes Museum und sollten keineswegs nur den Eigentümer ergötzen. Gedacht hatte Fürst Karl Egon III., als er 1868 das Museum der Öffentlichkeit vorstellte, vielmehr an eine Art Universität für die fürstenbergischen Lande.

Seine Sammlungen mit Meisterwerken der Malerei des Mittelalters und der Renaissance, Gipsabgüssen der vorbildlichen Bildwerke der Antike und Objekten der Naturkunde sollten dem interessierten Publikum Bildung verschaffen und gleichzeitig die bedeutende gesellschaftlich-kulturelle Stellung des Hauses Fürstenberg dokumentieren. Sie sollten auch die Erinnerung an das im Zuge der Napoleonischen Kriege untergegangene Fürstenbergische Staatswesen, eines der bedeutendsten Territorien des deutschen Südwestens, wachhalten.

Gewiß, manches hat sich seither verändert, vor allem in der kunstgeschichtlichen Sammlung. Hier hat die Kunst der Gegenwart im Jahre 2012 eindrucksvoll Einzug gehalten. Der vom Hause Fürstenberg freiwillig übernommene Bildungsauftrag prägt jedoch noch immer das Museum.

Informationen

Fürstlich Fürstenbergisches Archiv

Haldenstraße 3
78166 Donaueschingen
Tel: +49 (0) 771 22 96 77 – 560
Fax: +49 (0) 771 22 96 77 – 569

Fürstlich Fürstenbergische Hofbibliothek

Haldenstraße 3
78166 Donaueschingen
Tel: +49 (0) 771 22 96 77 – 561
Fax: +49 (0) 771 22 96 77 – 569

Öffnungszeiten

Archiv
Mo. – Do.    9:00 – 12:30 und 14:00 – 17.00 Uhr
Fr.               9:00 – 13:00 Uhr
Um Voranmeldung wird gebeten.

Bibliothek
Mo             14:00 – 17.00 Uhr
Mi                9:00 – 12.00 Uhr

Leitung & Team

Dr. Andreas Wilts, Leiter – a.wilts@fuerstenberg-gv.de
Dr. Wilhelm Zimmermann, Archivangestellter – w.zimmermann@fuerstenberg-gv.de
Marjana Jürck, Bibliothekarin – m.juerck@fuerstenberg-gv.de

Stuttgart -> Donaueschingen:
A81 Richtung Singen, Anschlussstelle 37 AD Bad Dürrheim (Villingen-Schwenningen) von der A81 auf die A864 Richtung DonaueschingenFreiburg -> Donaueschingen:
B31 über Titisee Neustadt Richtung Hüfingen/Donaueschingen

Singen -> Donaueschingen:
A81 in Richtung Stuttgart, Anschlussstelle 37 AD Bad Dürrheim (Villingen-Schwenningen) von der A81 auf die A864 Richtung Donaueschingen

Lörrach -> Donaueschingen:
B317 bis Feldberg, dann B317/B500 über Titisee Neustadt, B31 Richtung Hüfingen/Donaueschingen

Parkplätze in ausreichender Anzahl stehen direkt im Schlosspark zur Verfügung.

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