Willkommen

Willkommen auf den Seiten des Fürstenhauses zu Fürstenberg. Die Fürstenfamilie zu Fürstenberg ist seit  Jahrhunderten in Donaueschingen ansässig und trägt noch heute beachtliche kulturelle und karitative Verantwortung in der Region. Finden Sie auf den folgenden Seiten sämtliche Informationen zur Geschichte des Hauses, der fürstlichen Familie, den Residenzen, Sammlungen und Archiv sowie aktuellen Events.

Die Familie

Die Fürsten zu Fürstenberg gehören zum ältesten europäischen Hochadel. Mit dem Fürstentum Fürstenberg beherrschten sie bis 1806 eines der größten Territorien des deutschen Südwestens. Residenz der Familie ist seit 1723 Donaueschingen. Mit Schloss Heiligenberg besitzt das Haus Fürstenberg zudem eines der bedeutendsten Renaissancedenkmäler nördlich der Alpen. Heute konzentriert sich die Familie darauf, diese ihnen anvertrauten  Kulturgüter zu erhalten und zu bewahren. Zudem engagiert sie sich stark karitativ in der Region.

(Die Familie ist Deutschlands zweitgrößter privater Waldbesitzer.)

Historie

9.-11. JH

Unruochinger / Grafen von Urach

Die Grafen und nachmaligen Fürsten zu Fürstenberg gehören zum ältesten europäischen Hochadel. Sie lassen sich mit einiger Wahrscheinlichkeit auf die Unruochinger, eine fränkische Grafenfamilie in Innerschwaben zur Zeit Karls des Großen (um 800), zurückführen. Eindeutig nachweisbar werden sie im 11. Jahrhundert als Grafen von Urach mit Besitzungen auf der schwäbischen Alb und in der Gegend des mittleren Neckar.

1283

Enfeoffment with the Landgraviate Baar

Rudolf of Habsburg, King of Germany during the years of 1273 to 1291, enfeoffs Count Heinrich the 1st with the Landgraviate in the Baar. The countship unfolds to become the heartland of the Fuerstenberg State.

1218

Die Zähringer Erbschaft

Über Agnes von Zähringen, Gemahlin des Grafen Egino IV. von Urach, gelangen die Güter der Herzöge von Zähringen in Südwestdeutschland an das Uracher Grafenhaus. Das neue Wappen der Grafen zeigt den Adler der Herzöge von Zähringen und das Pelz(Feh-)werk der Grafen von Urach.

1248

Die Burg Fürstenberg

Teilung zwischen den Brüdern Konrad (Besitzungen im Breisgau) und Heinrich (Baar und Schwarzwald). Heinrich nennt sich fortan nach der Burg Fürstenberg auf dem „fürdersten Berg“ des Höhenzuges Länge bei Neudingen.

1283

Belehnung mit der Landgrafschaft Baar

Rudolf von Habsburg, deutscher König 1273-1291, belehnt Graf Heinrich I. von Fürstenberg mit der Landgrafschaft in der Baar. Sie wird zur Keimzelle des fürstenbergischen Staates.

15./18. JH.

Ausbau des fürstenbergischen Territoriums

Dank einer klugen Heiratspolitik, mehrerer günstiger Erbgänge und der engen Anlehnung an das Haus Habsburg können die Fürstenberger ihre Territorien ausbauen.

1488

Kauf von Donaueschingen

Die Witwe Barbara von Habsberg und ihre Söhne Ulrich und Diepolt von Habsberg verkaufen an die Grafen Heinrich und Wolfgang von Fürstenberg das Schloss und das Dorf Donaueschingen.

1534

Graf Friedrich II. von Fürstenberg

Durch seine Vermählung mit Gräfin Anna von Werdenberg erbt Graf Friedrich II. von Fürstenberg im Jahr 1534 die Grafschaft Heiligenberg nördlich des Bodensees sowie die Herrschaften Jungnau und Trochtelfingen. Graf Friedrich II. ist der Begründer der Heiligenberger Linie der Fürstenberger.

1575

Rittersaal im Schloss Heiligenberg

Die ehemalige Burg der Werdenberger auf dem Heiligenberg wird zum Renaissanceschloss umgebaut. Bauherren sind die Grafen Friedrich und Joachim von Fürstenberg (1538-1598). 1575 übernimmt Baumeister Jörg Schwartzenberger die Bauleitung und gestaltet den berühmten „Rittersaal“.

1607

Schloss und Stadt Weitra

Gräfin Maria von Arco bringt die Herrschaft Weitra in Niederösterreich in die Ehe mit Graf Friedrich von Fürstenberg ein.
Seither ist Weitra im Besitz des Hauses Fürstenberg.

1664

Erhebung in den Reichsfürstenstand

Den Brüdern Franz Egon, Hermann Egon und Wilhelm Egon zu Fürstenberg-Heiligenberg wird die erbliche Reichsfürstenwürde verliehen.
Franz Egon ist Bischof von Straßburg und wie sein Bruder Wilhelm Egon ein ehrgeiziger Staatsmann. Beide stellen sich auf die Seite Frankreichs und gehen ein enges Bündnis mit Ludwig XIV. ein.
Das Schwert von Franz Egon, Fürst zu Fürstenberg und Bischof von Straßburg, ist in den F.F. Sammlungen in Donaueschingen ausgestellt.

1716-1744

Fürst Joseph Wilhelm Ernst

Fürst Joseph Wilhelm Ernst (1699-1762) aus der Stühlinger Linie vereint nach dem Aussterben der Linien in Meßkirch (1716) und Heiligenberg (1744) erstmals wieder alle Güter des Hauses Fürstenberg in einer Hand. Er ist der eigentliche Schöpfer des Fürstenbergischen Staatswesens.

1723

Donaueschingen, die neue Residenz der Fürstenberger

Fürst Joseph Wilhelm Ernst verlegt 1723 seinen Herrschaftssitz nach Donaueschingen. Er baut ein neues Schloss und umgibt es mit einem ganzen Kranz herrschaftlicher Funktions- und Repräsentativbauten. Der Residenzort erhält ein barockes Gepräge und wird als Sitz des Hofstaates und der Regierung auch zum wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum.

1804

Karl Egon II. Fürst zu Fürstenberg

Fürst Karl Egon II. aus der böhmischen Linie erbt 1804 nach dem Aussterben der reichsfürstlichen Linie auch die schwäbischen Lande des Hauses Fürstenberg und regiert noch zwei Jahre als deutscher Reichsfürst unter der Vormundschaft seiner geistvollen Mutter, einer geborenen Prinzessin von Thurn und Taxis.
1806 wird das traditionell mit Österreich verbundene Fürstentum im Gefolge der napoleonischen Kriege und der Auflösung des Deutschen Reiches mediatisiert. Seine Territorien gehen in den neuen Mittelstaaten Baden, Württemberg und Hohenzollern auf.
1873

Fürstlich Fürstenbergische Sammlungen

Fürst Karl Egon III. steht seinem Vater Karl Egon II. an Kunstverständnis nicht nach. Er errichtet die berühmten Fürstlichen Sammlungen im Karlsbau unweit des Schlosses, baut die Hofbibliothek aus und macht das Fürstenbergarchiv der Wissenschaftlichen Forschung zugänglich. Die traditionelle fürstliche Verwaltung wird neu organisiert und das fürstliche Stammgut in einen nach kapitalistischen Grundsätzen geführten Wirtschaftsbetrieb umgeformt.

1892-1896

Das Donaueschinger Schloss

Fürst Karl Egon IV. verleiht dem Schloss in Donaueschingen durch einen grundlegenden Umbau seine heutige Gestalt. Damals wurde nicht nur die schlichte langgestreckte Fassade durch den vorspringenden Mitteltrakt und eine mächtige Kuppel aufgelockert. Auch das Innere wurde völlig neu gestaltet. Die Donaueschinger Residenz vereint seither den repräsentativen Anspruch und das Platzangebot eines Schlosses mit dem Wohnkomfort einer Villa und dies alles unter dem Vorzeichen eines französisch geprägten Stilempfindens. In der weithin durch barocke Bauten geprägten deutschen Schlösserlandschaft steht Schloß Donaueschingen dadurch einzigartig da. Maßgeblich war hier vor allem Fürstin Dorothea, die Gemahlin Karl Egons IV. Sie stammte aus einer der großen Familien Frankreichs, dem Hause Talleyrand-Périgord.

1921

Fürst Max Egon II.

1896 gehen die schwäbischen Besitzungen an Fürst Max Egon II. aus der böhmischen Linie des Hauses über. Dieser ist ein besonderer Förderer der Musik und begründet die „Kammermusikaufführungen zur Förderung der zeitgenössischen Tonkunst”. Komponisten wie Hindemith, Schönberg oder Webern erleben hier ihren internationalen Durchbruch. Heute noch sind die „Donaueschinger Musiktage“ das Forum für moderne Musik.

1941

Prinz Max Egon

Prinz Max Egon übernimmt 1941 das schwäbische Hausgut. Er ist ein Mann mit weitgespannten kulturellen Interessen und Ambitionen, Ehrendoktor der Universität Freiburg, Kunstsammler und Förderer der Modernen Musik auf den Donaueschinger Musiktagen. Im Jahr seines Todes porträtiert ihn der Maler Graham Sutherland, der als einer der bedeutendsten Portraitmaler des 20. Jahrhunderts gilt. Igor Strawinsky schreibt zu seinem Andenken das Musikstück „Epitaph für das Grabmal des Prinzen Max Egon zu Fürstenberg“.

1973

Fürst Joachim Egon

Fürst Joachim Egon übernimmt die Führung des Hauses Fürstenberg. Gleichzeitig gehen die landgräflichen Besitzungen von Weitra durch Adoption auf seinen jüngsten Sohn Prinz Johannes über.

1959

Donaueschinger Reitturnier

Unter dem Patronat des Fürsten Joachim zu Fürstenberg (1923-2002) erlangt das Donaueschinger Reitturnier internationale Bedeutung.

2002

Fürst Heinrich

Nach dem Tod von Fürst Joachim Egon geht die Führung des Hauses Fürstenberg an seinen Sohn Fürst Heinrich zu Fürstenberg über. Fürst Heinrich ist verheiratet mit Massimiliana Prinzessin zu Windisch-Graetz. Sie haben zwei Söhne, Erbprinz Christian und Prinz Antonius.

2004

Erbprinz Christian

Erbprinz Christian tritt dem Unternehmen bei und führt zusammen mit seinem Vater Fürst Heinrich die Geschäfte des Hauses.

2010

Hochzeit  Erbprinz Christian

Am 25. September heiratet Erbprinz Christian, Jeannette Griesel in Rom.

15./18. Century

Expanding the Fuerstenberg Territory

Sagacious marriage politics, beneficial successions and close relations to the House of Habsburg, enable the Fuerstenbergs to expand their possessions.

1488

Adoption of Donaueschingen

The village and castle of Donaueschingen are sold to Count Heinrich and Count Wolfgang by the widowed Barbara of Habsberg and her sons Ulrich and Dipolt.

1534

Count Friedrich II. of Fürstenberg

Based on a marriage to Countess Anna of Werdenberg, the Countship Heiligenberg north of Lake Constance, together with the reign over Jungnau and Trochtelfingen come into the inheritance of Count Friedrich II. of Fuerstenberg in the year of 1534.

1248

Fürstenberg Castle

The estates are divided among the brothers Konrad (Breisgau) and Heinrich (Baar and Black Forest). Heinrich continues to be named after the Fuerstenberg Castle, deriving from the ancient term „fuerdersten Berg“, the foremost hill of the Laenge ridge in the area of Neudingen.

9.-11. Century

Unruochinger / Counts of Urach

The Counts and later Princes of Fuerstenberg rank among the earliest of the mEuropean high aristocracy. In all probability, they can be ascribed to theUnrochinger, a Franconian countship located in inner Swabia during the times of Charlemagne (around 800 A.D.). Certifiable genealogy has been traced back to the Counts of Urach, holding estates in the Swabian Alp and the intermediary Neckar region in 11th century.

1218

The Zähringer Legacy

Brought in by Agnes of Zaehringen, consort of Count Egino IV. of Urach, the estates of the Dukes of Zaehringen in Southwest Germany enter the possession of the Countship of Urach. The new crest displays the eagle of the Dukes of Zaehringen and the plumage of the Counts of Urach.

1575

The Knight’s Hall at Heiligenberg Castle

Former Werdenberg Castle on Heiligenberg hill is refurbished to become a Renaissance-style palace under command of Count Friedrich, as well as Joachim of Fuerstenberg (1538-1598). In 1575, master builder Joerg Schwartzenberger takes charge, designing the famous „Rittersaal, the knight’s hall.

1607

Castle and City of Weitra

The reign over Weitra in Lower Austria is brought into the Countess Maria of Arco’s marriage to Count Friedrich. Ever after, Weitra has been in the House of Fuerstenberg’s ownership.

1664

Anointment to the Rank of Imperial Prince

The heritable dignity of an imperial prince is awarded to the brothers Franz Egon, Hermann Egon and Wilhelm Egon of Fuerstenberg-Heiligenberg. Holding office as the Bishop of Straßburg, Franz Egon, as well as his brother Wilhelm Egon, leads the life of an ambitious statesman. Both align themselves with France, forging close alliance with Louis XIV. The sword of Franz Egon, Prince of Fuerstenberg and Bishop of Straßburg, is out on display in the family’s collections in Donaueschingen.

1716-1744

Prince Joseph Wilhelm Ernst

Following the termination of the Meßkirch (1716) and Heiligenberg (1744) ancestries, Count Joseph Wilhelm Ernst (1699-1762), descending from the Stuehlinger lineage achieves to unite all Fuerstenberg estates for the first time. He is considered by rights the creator of the Fuerstenberg state.

1723

Donaueschingen, The Fuerstenberg’s new Residency

In 1723, Prince Joseph Wilhelm Ernst relocates his office to Donaueschingen. A castle is constructed and belted with multiple functional and representational buildings. While the new capital, court and seat of the government is provided with a baroque character, it flourishes to become an economic and cultural focal point.

1804

Karl Egon II. Prince of Fürstenberg

After termination of the lineage of Imperial Princes in 1804, Prince Karl Egon II. of the bohemian lineage inherits the supplementary Swabian estates. Under guardianship of his spirited mother, a born-princess of Thurn and Taxis, he will continue to reign as a German Imperial Prince. In 1806, ensuing from the Napoleonic Wars and the disintegration of the German Empire, the traditionally Austria-affiliated principality is mediatised. Its territories descend into the newly formed middling states of Baden, Wuerttemberg and Hohenzollern.
1873

The Royal Fuerstenbergian Collections

In regards to his artistic sense, Prince Karl Egon III. takes after his father. Under his direction, the famous Royal Collections are established within the walls of the Karls Building close by the castle. He expands the court library and provides researchers with access to the royal archives. During his reign, the traditional royal administration is reorganized, while the royal ancestral estate transitions into a contemporary, economically sustainable enterprise.

1892-1896

Donaueschingen Castle

Under Prince Karl Egon IV., Donaueschingen Castle is remodeled into its present shape: The modest, elongated frontage is leavened up by an overhanging middle tract and a voluminous dome, while the interiors are entirely remodeled. Ever since, the residency in Donaueschingen unifies representational and spatial requirements of a castle with the comfort of a mansion. Characterized by a Francophone sense of style, Donaueschingen Castle stands out among the mostly baroque-shaped majority of German noble architecture. Its design has been significantly affected by Princess Dorothea, the wife of Karl Egon IV., as she descended from the House of Talleygrand-Périgord, one of the most respected families in France.

1921

Prince Max Egon II.

In 1892, the Swabian estates pass into the ownership of Prince Max Egon II., descending from the Bohemian lineage of the Fuerstenberg House. Particularly a patron to music, he establishes chamber music performances to foster contemporary musical art. During these, composers such as Hindemith, Schoenberg or Webern make their breakthrough. To this day, the Donaueschingen Music Days are considered a vital forum for contemporary music.

1941

Prince Max Egon

Prince Max Egon assumes responsibility for the Swabian estates in 1941. Being a man of far-flung cultural interest and ambition, he holds the title of honorary doctor from the University of Freiburg, while being an art collector and patron of contemporary musical art during the Donaueschingen Music Days. In the year of his passing, he is portrayed by painter Graham Sutherland, one of the most significant portrait painters of the 20th century. In his memory, Igor Strawinsky creates the musical piece „Epitaph for the tomb of Prince Max Egon of Fuerstenberg“.

1973

Prince Joachim Egon

Prince Joachim Egon accedes to the guidance of the House of Fuerstenberg. Simultaneously, the properties of the landgraviate of Weitra descend to his youngest son, Prince Johannes, by adoption.

1959

Donaueschingen Horse show

Under patronage of Prince Joachim of Fuerstenberg (1923-2002), the Donaueschingen Horse Show obtains international validity.

2002

Prince Heinrich

After the passing of Prince Joachim Egon, his son, Prince Heinrich of Fuerstenberg comes into office. Prince Heinrich is married to Massimiliana Princes of Windisch-Graetz. Their sons are hereditary prince Christian and Prince Antonius.

2004

Hereditary Prince Christian

Along with his father, Prince Heinrich of Fuerstenberg, Hereditary Prince Christian is conducting affairs of the House. He has been married to Jeannette Catherine Hereditary Princess of Fuerstenberg since September the 16th 2010.

2011

Prince Antonius

On June 11th 2011, Prince Antonius, youngest son of Prince Heinrich of Fuerstenberg, marries Countess Matilde Borromeo. They have a son, Prince Karl Egon.

2011

Hochzeit  Prinz Antonius

Am 11. Juni heiratet Prinz Antonius, der jüngste Sohn von Fürst Heinrich, Gräfin Matilde Borromeo am Lago Maggiore.

Am 22. September kommt Prinz Karl Egon, der Erste Sohn von Prinz Antonius und Prinzessin Matilde zur Welt.

2012

Prinz Alexander

Am 23. November wird Prinz Alexander, der zweite Sohn von Prinz Antonius und Prinzessin Matilde geboren.

2013

Prinz Tassilo

Am 24. Dezember komm Prinz Tassilo der erste Sohn von Erbprinz Christian und Erbprinzessin Jeannette zur Welt.

2015

Prinzessin Cécilia

am 11. März wird Prinzessin Cécilia die Tochter von Erbprinz Christian und Erbprinzessin Jeannette geboren.

2013

Prince Tassilo

On 24 December Prince Tassilo, the first son of Hereditary Prince Christian and Princess Jeannette, was born.

2015

Princess Cécilia

Princess Cécilia, the daughter of Hereditary Prince Christian and Hereditary Princess Jeannette, was born on 11 March.

2012
2012

Prince Alexander

Prince Alexander, the second son of Prince Anthony and Princess Matilde, was born on 23 November.

2018
2018

Prince Tristan

Prince Tristan, the son of Hereditary Prince Christian and Hereditary Princess Jeannette, was born on 22 November.

2018
2018

Prinz Tristan

am 22. November wird Prinz Tristan der Sohn von Erbprinz Christian und Erbprinzessin Jeannette geboren.

9.-11. JH

Unruochinger / Grafen von Urach

Die Grafen und nachmaligen Fürsten zu Fürstenberg gehören zum ältesten europäischen Hochadel. Sie lassen sich mit einiger Wahrscheinlichkeit auf die Unruochinger, eine fränkische Grafenfamilie in Innerschwaben zur Zeit Karls des Großen (um 800), zurückführen. Eindeutig nachweisbar werden sie im 11. Jahrhundert als Grafen von Urach mit Besitzungen auf der schwäbischen Alb und in der Gegend des mittleren Neckar.

1283

Enfeoffment with the Landgraviate Baar

Rudolf of Habsburg, King of Germany during the years of 1273 to 1291, enfeoffs Count Heinrich the 1st with the Landgraviate in the Baar. The countship unfolds to become the heartland of the Fuerstenberg State.

1218

Die Zähringer Erbschaft

Über Agnes von Zähringen, Gemahlin des Grafen Egino IV. von Urach, gelangen die Güter der Herzöge von Zähringen in Südwestdeutschland an das Uracher Grafenhaus. Das neue Wappen der Grafen zeigt den Adler der Herzöge von Zähringen und das Pelz(Feh-)werk der Grafen von Urach.

1248

Die Burg Fürstenberg

Teilung zwischen den Brüdern Konrad (Besitzungen im Breisgau) und Heinrich (Baar und Schwarzwald). Heinrich nennt sich fortan nach der Burg Fürstenberg auf dem „fürdersten Berg“ des Höhenzuges Länge bei Neudingen.

1283

Belehnung mit der Landgrafschaft Baar

Rudolf von Habsburg, deutscher König 1273-1291, belehnt Graf Heinrich I. von Fürstenberg mit der Landgrafschaft in der Baar. Sie wird zur Keimzelle des fürstenbergischen Staates.

15./18. JH.

Ausbau des fürstenbergischen Territoriums

Dank einer klugen Heiratspolitik, mehrerer günstiger Erbgänge und der engen Anlehnung an das Haus Habsburg können die Fürstenberger ihre Territorien ausbauen.

1488

Kauf von Donaueschingen

Die Witwe Barbara von Habsberg und ihre Söhne Ulrich und Diepolt von Habsberg verkaufen an die Grafen Heinrich und Wolfgang von Fürstenberg das Schloss und das Dorf Donaueschingen.

1534

Graf Friedrich II. von Fürstenberg

Durch seine Vermählung mit Gräfin Anna von Werdenberg erbt Graf Friedrich II. von Fürstenberg im Jahr 1534 die Grafschaft Heiligenberg nördlich des Bodensees sowie die Herrschaften Jungnau und Trochtelfingen. Graf Friedrich II. ist der Begründer der Heiligenberger Linie der Fürstenberger.

1575

Rittersaal im Schloss Heiligenberg

Die ehemalige Burg der Werdenberger auf dem Heiligenberg wird zum Renaissanceschloss umgebaut. Bauherren sind die Grafen Friedrich und Joachim von Fürstenberg (1538-1598). 1575 übernimmt Baumeister Jörg Schwartzenberger die Bauleitung und gestaltet den berühmten „Rittersaal“.

1607

Schloss und Stadt Weitra

Gräfin Maria von Arco bringt die Herrschaft Weitra in Niederösterreich in die Ehe mit Graf Friedrich von Fürstenberg ein.
Seither ist Weitra im Besitz des Hauses Fürstenberg.

1664

Erhebung in den Reichsfürstenstand

Den Brüdern Franz Egon, Hermann Egon und Wilhelm Egon zu Fürstenberg-Heiligenberg wird die erbliche Reichsfürstenwürde verliehen.
Franz Egon ist Bischof von Straßburg und wie sein Bruder Wilhelm Egon ein ehrgeiziger Staatsmann. Beide stellen sich auf die Seite Frankreichs und gehen ein enges Bündnis mit Ludwig XIV. ein.
Das Schwert von Franz Egon, Fürst zu Fürstenberg und Bischof von Straßburg, ist in den F.F. Sammlungen in Donaueschingen ausgestellt.

1716-1744

Fürst Joseph Wilhelm Ernst

Fürst Joseph Wilhelm Ernst (1699-1762) aus der Stühlinger Linie vereint nach dem Aussterben der Linien in Meßkirch (1716) und Heiligenberg (1744) erstmals wieder alle Güter des Hauses Fürstenberg in einer Hand. Er ist der eigentliche Schöpfer des Fürstenbergischen Staatswesens.

1723

Donaueschingen, die neue Residenz der Fürstenberger

Fürst Joseph Wilhelm Ernst verlegt 1723 seinen Herrschaftssitz nach Donaueschingen. Er baut ein neues Schloss und umgibt es mit einem ganzen Kranz herrschaftlicher Funktions- und Repräsentativbauten. Der Residenzort erhält ein barockes Gepräge und wird als Sitz des Hofstaates und der Regierung auch zum wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum.

1804

Karl Egon II. Fürst zu Fürstenberg

Fürst Karl Egon II. aus der böhmischen Linie erbt 1804 nach dem Aussterben der reichsfürstlichen Linie auch die schwäbischen Lande des Hauses Fürstenberg und regiert noch zwei Jahre als deutscher Reichsfürst unter der Vormundschaft seiner geistvollen Mutter, einer geborenen Prinzessin von Thurn und Taxis.
1806 wird das traditionell mit Österreich verbundene Fürstentum im Gefolge der napoleonischen Kriege und der Auflösung des Deutschen Reiches mediatisiert. Seine Territorien gehen in den neuen Mittelstaaten Baden, Württemberg und Hohenzollern auf.
1873

Fürstlich Fürstenbergische Sammlungen

Fürst Karl Egon III. steht seinem Vater Karl Egon II. an Kunstverständnis nicht nach. Er errichtet die berühmten Fürstlichen Sammlungen im Karlsbau unweit des Schlosses, baut die Hofbibliothek aus und macht das Fürstenbergarchiv der Wissenschaftlichen Forschung zugänglich. Die traditionelle fürstliche Verwaltung wird neu organisiert und das fürstliche Stammgut in einen nach kapitalistischen Grundsätzen geführten Wirtschaftsbetrieb umgeformt.

1892-1896

Das Donaueschinger Schloss

Fürst Karl Egon IV. verleiht dem Schloss in Donaueschingen durch einen grundlegenden Umbau seine heutige Gestalt. Damals wurde nicht nur die schlichte langgestreckte Fassade durch den vorspringenden Mitteltrakt und eine mächtige Kuppel aufgelockert. Auch das Innere wurde völlig neu gestaltet. Die Donaueschinger Residenz vereint seither den repräsentativen Anspruch und das Platzangebot eines Schlosses mit dem Wohnkomfort einer Villa und dies alles unter dem Vorzeichen eines französisch geprägten Stilempfindens. In der weithin durch barocke Bauten geprägten deutschen Schlösserlandschaft steht Schloß Donaueschingen dadurch einzigartig da. Maßgeblich war hier vor allem Fürstin Dorothea, die Gemahlin Karl Egons IV. Sie stammte aus einer der großen Familien Frankreichs, dem Hause Talleyrand-Périgord.

1921

Fürst Max Egon II.

1896 gehen die schwäbischen Besitzungen an Fürst Max Egon II. aus der böhmischen Linie des Hauses über. Dieser ist ein besonderer Förderer der Musik und begründet die „Kammermusikaufführungen zur Förderung der zeitgenössischen Tonkunst”. Komponisten wie Hindemith, Schönberg oder Webern erleben hier ihren internationalen Durchbruch. Heute noch sind die „Donaueschinger Musiktage“ das Forum für moderne Musik.

1941

Prinz Max Egon

Prinz Max Egon übernimmt 1941 das schwäbische Hausgut. Er ist ein Mann mit weitgespannten kulturellen Interessen und Ambitionen, Ehrendoktor der Universität Freiburg, Kunstsammler und Förderer der Modernen Musik auf den Donaueschinger Musiktagen. Im Jahr seines Todes porträtiert ihn der Maler Graham Sutherland, der als einer der bedeutendsten Portraitmaler des 20. Jahrhunderts gilt. Igor Strawinsky schreibt zu seinem Andenken das Musikstück „Epitaph für das Grabmal des Prinzen Max Egon zu Fürstenberg“.

1973

Fürst Joachim Egon

Fürst Joachim Egon übernimmt die Führung des Hauses Fürstenberg. Gleichzeitig gehen die landgräflichen Besitzungen von Weitra durch Adoption auf seinen jüngsten Sohn Prinz Johannes über.

1959

Donaueschinger Reitturnier

Unter dem Patronat des Fürsten Joachim zu Fürstenberg (1923-2002) erlangt das Donaueschinger Reitturnier internationale Bedeutung.

2002

Fürst Heinrich

Nach dem Tod von Fürst Joachim Egon geht die Führung des Hauses Fürstenberg an seinen Sohn Fürst Heinrich zu Fürstenberg über. Fürst Heinrich ist verheiratet mit Massimiliana Prinzessin zu Windisch-Graetz. Sie haben zwei Söhne, Erbprinz Christian und Prinz Antonius.

2004

Erbprinz Christian

Erbprinz Christian tritt dem Unternehmen bei und führt zusammen mit seinem Vater Fürst Heinrich die Geschäfte des Hauses.

2010

Hochzeit  Erbprinz Christian

Am 25. September heiratet Erbprinz Christian, Jeannette Griesel in Rom.

15./18. Century

Expanding the Fuerstenberg Territory

Sagacious marriage politics, beneficial successions and close relations to the House of Habsburg, enable the Fuerstenbergs to expand their possessions.

1488

Adoption of Donaueschingen

The village and castle of Donaueschingen are sold to Count Heinrich and Count Wolfgang by the widowed Barbara of Habsberg and her sons Ulrich and Dipolt.

1534

Count Friedrich II. of Fürstenberg

Based on a marriage to Countess Anna of Werdenberg, the Countship Heiligenberg north of Lake Constance, together with the reign over Jungnau and Trochtelfingen come into the inheritance of Count Friedrich II. of Fuerstenberg in the year of 1534.

1248

Fürstenberg Castle

The estates are divided among the brothers Konrad (Breisgau) and Heinrich (Baar and Black Forest). Heinrich continues to be named after the Fuerstenberg Castle, deriving from the ancient term „fuerdersten Berg“, the foremost hill of the Laenge ridge in the area of Neudingen.

9.-11. Century

Unruochinger / Counts of Urach

The Counts and later Princes of Fuerstenberg rank among the earliest of the mEuropean high aristocracy. In all probability, they can be ascribed to theUnrochinger, a Franconian countship located in inner Swabia during the times of Charlemagne (around 800 A.D.). Certifiable genealogy has been traced back to the Counts of Urach, holding estates in the Swabian Alp and the intermediary Neckar region in 11th century.

1218

The Zähringer Legacy

Brought in by Agnes of Zaehringen, consort of Count Egino IV. of Urach, the estates of the Dukes of Zaehringen in Southwest Germany enter the possession of the Countship of Urach. The new crest displays the eagle of the Dukes of Zaehringen and the plumage of the Counts of Urach.

1575

The Knight’s Hall at Heiligenberg Castle

Former Werdenberg Castle on Heiligenberg hill is refurbished to become a Renaissance-style palace under command of Count Friedrich, as well as Joachim of Fuerstenberg (1538-1598). In 1575, master builder Joerg Schwartzenberger takes charge, designing the famous „Rittersaal, the knight’s hall.

1607

Castle and City of Weitra

The reign over Weitra in Lower Austria is brought into the Countess Maria of Arco’s marriage to Count Friedrich. Ever after, Weitra has been in the House of Fuerstenberg’s ownership.

1664

Anointment to the Rank of Imperial Prince

The heritable dignity of an imperial prince is awarded to the brothers Franz Egon, Hermann Egon and Wilhelm Egon of Fuerstenberg-Heiligenberg. Holding office as the Bishop of Straßburg, Franz Egon, as well as his brother Wilhelm Egon, leads the life of an ambitious statesman. Both align themselves with France, forging close alliance with Louis XIV. The sword of Franz Egon, Prince of Fuerstenberg and Bishop of Straßburg, is out on display in the family’s collections in Donaueschingen.

1716-1744

Prince Joseph Wilhelm Ernst

Following the termination of the Meßkirch (1716) and Heiligenberg (1744) ancestries, Count Joseph Wilhelm Ernst (1699-1762), descending from the Stuehlinger lineage achieves to unite all Fuerstenberg estates for the first time. He is considered by rights the creator of the Fuerstenberg state.

1723

Donaueschingen, The Fuerstenberg’s new Residency

In 1723, Prince Joseph Wilhelm Ernst relocates his office to Donaueschingen. A castle is constructed and belted with multiple functional and representational buildings. While the new capital, court and seat of the government is provided with a baroque character, it flourishes to become an economic and cultural focal point.

1804

Karl Egon II. Prince of Fürstenberg

After termination of the lineage of Imperial Princes in 1804, Prince Karl Egon II. of the bohemian lineage inherits the supplementary Swabian estates. Under guardianship of his spirited mother, a born-princess of Thurn and Taxis, he will continue to reign as a German Imperial Prince. In 1806, ensuing from the Napoleonic Wars and the disintegration of the German Empire, the traditionally Austria-affiliated principality is mediatised. Its territories descend into the newly formed middling states of Baden, Wuerttemberg and Hohenzollern.
1873

The Royal Fuerstenbergian Collections

In regards to his artistic sense, Prince Karl Egon III. takes after his father. Under his direction, the famous Royal Collections are established within the walls of the Karls Building close by the castle. He expands the court library and provides researchers with access to the royal archives. During his reign, the traditional royal administration is reorganized, while the royal ancestral estate transitions into a contemporary, economically sustainable enterprise.

1892-1896

Donaueschingen Castle

Under Prince Karl Egon IV., Donaueschingen Castle is remodeled into its present shape: The modest, elongated frontage is leavened up by an overhanging middle tract and a voluminous dome, while the interiors are entirely remodeled. Ever since, the residency in Donaueschingen unifies representational and spatial requirements of a castle with the comfort of a mansion. Characterized by a Francophone sense of style, Donaueschingen Castle stands out among the mostly baroque-shaped majority of German noble architecture. Its design has been significantly affected by Princess Dorothea, the wife of Karl Egon IV., as she descended from the House of Talleygrand-Périgord, one of the most respected families in France.

1921

Prince Max Egon II.

In 1892, the Swabian estates pass into the ownership of Prince Max Egon II., descending from the Bohemian lineage of the Fuerstenberg House. Particularly a patron to music, he establishes chamber music performances to foster contemporary musical art. During these, composers such as Hindemith, Schoenberg or Webern make their breakthrough. To this day, the Donaueschingen Music Days are considered a vital forum for contemporary music.

1941

Prince Max Egon

Prince Max Egon assumes responsibility for the Swabian estates in 1941. Being a man of far-flung cultural interest and ambition, he holds the title of honorary doctor from the University of Freiburg, while being an art collector and patron of contemporary musical art during the Donaueschingen Music Days. In the year of his passing, he is portrayed by painter Graham Sutherland, one of the most significant portrait painters of the 20th century. In his memory, Igor Strawinsky creates the musical piece „Epitaph for the tomb of Prince Max Egon of Fuerstenberg“.

1973

Prince Joachim Egon

Prince Joachim Egon accedes to the guidance of the House of Fuerstenberg. Simultaneously, the properties of the landgraviate of Weitra descend to his youngest son, Prince Johannes, by adoption.

1959

Donaueschingen Horse show

Under patronage of Prince Joachim of Fuerstenberg (1923-2002), the Donaueschingen Horse Show obtains international validity.

2002

Prince Heinrich

After the passing of Prince Joachim Egon, his son, Prince Heinrich of Fuerstenberg comes into office. Prince Heinrich is married to Massimiliana Princes of Windisch-Graetz. Their sons are hereditary prince Christian and Prince Antonius.

2004

Hereditary Prince Christian

Along with his father, Prince Heinrich of Fuerstenberg, Hereditary Prince Christian is conducting affairs of the House. He has been married to Jeannette Catherine Hereditary Princess of Fuerstenberg since September the 16th 2010.

2011

Prince Antonius

On June 11th 2011, Prince Antonius, youngest son of Prince Heinrich of Fuerstenberg, marries Countess Matilde Borromeo. They have a son, Prince Karl Egon.

2011

Hochzeit  Prinz Antonius

Am 11. Juni heiratet Prinz Antonius, der jüngste Sohn von Fürst Heinrich, Gräfin Matilde Borromeo am Lago Maggiore.

Am 22. September kommt Prinz Karl Egon, der Erste Sohn von Prinz Antonius und Prinzessin Matilde zur Welt.

2012

Prinz Alexander

Am 23. November wird Prinz Alexander, der zweite Sohn von Prinz Antonius und Prinzessin Matilde geboren.

2013

Prinz Tassilo

Am 24. Dezember komm Prinz Tassilo der erste Sohn von Erbprinz Christian und Erbprinzessin Jeannette zur Welt.

2015

Prinzessin Cécilia

am 11. März wird Prinzessin Cécilia die Tochter von Erbprinz Christian und Erbprinzessin Jeannette geboren.

2013

Prince Tassilo

On 24 December Prince Tassilo, the first son of Hereditary Prince Christian and Princess Jeannette, was born.

2015

Princess Cécilia

Princess Cécilia, the daughter of Hereditary Prince Christian and Hereditary Princess Jeannette, was born on 11 March.

2012
2012

Prince Alexander

Prince Alexander, the second son of Prince Anthony and Princess Matilde, was born on 23 November.

2018
2018

Prince Tristan

Prince Tristan, the son of Hereditary Prince Christian and Hereditary Princess Jeannette, was born on 22 November.

2018
2018

Prinz Tristan

am 22. November wird Prinz Tristan der Sohn von Erbprinz Christian und Erbprinzessin Jeannette geboren.